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Mit Blaulicht und Martinshorn zum neuen Standort

Das neue Fahrzeug, das von den Feuerwehrleuten nach Wiesau gebracht wurde, ist selbstverständlich rot. Auf den ersten Blick ähnelt es einem normalen Feuerwehrauto.
Eingesetzt wird es aber im Katastrophenschutz.

 

Eigentümer des modernen Gefährts ist nicht die Feuerwehr Wiesau, sondern der Landkreis Tirschenreuth. Auf seine Einsätze wartet das Katastrophenschutz-Fahrzeug mit Funkrufnamen Kater Tirschenreuth 13/1 am Standort Wiesau. Grund dafür sei die zentrale Lage, erklärte Bürgermeister und Kreisrat Toni Dutz, der die Beschaffung mit vorangetrieben hat, den ausgewählten Einsatz-Standort des signalroten Fahrzeuges. Zeitgleich wird das bisher vorhandene Auto außer Dienst gestellt. Das für die Ersatzbeschaffung notwendige grüne Licht gab der Kreisausschuss bereits vor geraumer Zeit. Die Abholung bei der Spezialfirma in Forchheim erfolgte - nach langer Wartezeit - am vergangenen Freitag.

"Wir fahren jetzt los", meldete Kreisbrandinspektor Stefan Gleißner gegen Mittag von Oberfranken nach Wiesau, um mit seinem Anruf die Kameraden aufzufordern, das Landkreis-Fahrzeug samt seiner Besatzung am Ortsrand in Empfang zu nehmen. Mit Blaulicht und Martinshorn wurde es zum Feuerwehrhaus begleitet, wo der 6-Tonner im Rahmen einer kleinen Brotzeit von den Aktiven ausgiebig besichtigt werden konnte.

Das neue Fahrzeug kostete rund 240 000 Euro. Der Kreisausschuss hatte für die Ersatzbeschaffung im Herbst 2018 grünes Licht gegeben. Großzügig gefördert wurde das umfangreich ausgestattete Gefährt für die Einsatzleitung durch die Regierung der Oberpfalz aus Mitteln des Katastrophenschutzes.

© Text: Onetz.de


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