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Feuerwehr Wiesau
Brand landwirtschaftliches Gebäude (B4 UG-ÖEL)
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Einsatzort Details

Kastl bei Kemnath
Datum 13.12.2019
Alarmierungszeit 23:35 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

UG-ÖEL
Polizei
    FFW Kemnath
      Rettungsdienst
        FFW Höflas b. Kemnath
          FFW Atzmannsberg-Köglitz
            FFW Reuth bei Kastl
              FFW Kastl
                FFW Löschwitz-Kaibitz
                  FFW Unterbruck
                    FFW Burkhardsreuth
                      FFW Zessau
                        Fahrzeugaufgebot   ELW 1

                        Einsatzbericht

                        Jugendtreff im Wald zwischen Reuth und Kastl brennt lichterloh

                        Zunächst befürchteten die Einsatzkräfte, dass sich noch Jugendliche in der brennenden Hütte befinden könnten. Doch hier gab es bald Entwarnung. Trotzdem war der Einsatz für die Feuerwehren nicht leicht. 

                        Die erste Alarm-Meldung ließ zunächst nichts Gutes ahnen. Am Samstagabend heulten im Kemnather Land die Sirenen: Zwischen Reuth und Kastl bei Kemnath soll eine Scheune lichterloh brennen. Die umliegenden Feuerwehren sowie der Rettungsdienst wurden gegen 23 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine von der örtlichen Jugend genutzte Holzhütte bereits im Vollbrand stand.

                        Was brannte, war das sogenannte "Lohhaisl". Vor rund zehn Jahren ist der Jugendtreff entstanden. Eine Gruppe baute damals einen Bretterverschlag, um sich zurückgezogen mit Gleichaltrigen treffen zu können. Im Laufe der Zeit wurde der Platz, der sich auf Gemeindegrund befindet, immer weiter eingeebnet, die Hütte verbessert und an weitere Generationen weitergegeben. Das "Haisl" wurde geduldet, da es vor Ort nur wenig Angebote für die Jugend gibt.

                        Für die rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr folgte ein kräftezehrender Einsatz, denn das "Haisl" lag in einem schwer zugänglichen, steilen Wäldchen. Es ist versteckt zwischen Kastl, Löschwitz und Reuth auf einer Anhöhe. Einsetzender Schneefall und böiger Wind erschwerten die Arbeit zusätzlich. 

                        Wegen der aufgeweichten Wege konnten die Löschfahrzeuge nicht nahe genug heranfahren. Die Einsatzkräfte mussten die Löschwasserleitung deshalb quer über die Äcker verlegen. Zu allem Übel war am Anfang noch nicht sicher, ob sich nicht noch Jugendliche in dem beliebten Treffpunkt befinden. Hier konnte aber bald Entwarnung gegeben werden: Am Freitagabend hatte sich niemand dort aufgehalten. Unter der Leitung des Kastler Kommandanten Ludwig Kugler war das Holzgebäude trotz der ungünstigen Bedingungen bald gelöscht. Die Polizei schätzt den Schaden auf 1000 bis 5000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Bislang ist völlig unklar, wie die Holzhütte in Brand geraten konnte. Die Polizeiinspektion Kemnath hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

                        Text: www.onetz.de
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